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Nach intensiven Vorversuchen wurde wegen der geforderten
exakten Einhaltung und Reproduzierbarkeit der Verweilzeit für die gesamte
Produktmenge eine Fließbettvariante gewählt, die die Vorteile des
Batchbetriebes mit der gleichzeitigen Berücksichtigung der kontinuierlich
arbeitenden Vorstufe vereinigt. Die technische Lösung hat zu dem in der
Abbildung dargestellten Vibrations-Fließbett-Trockner mit einer
Anströmfläche von 6m geführt.
Der Trockner besitzt, wie deutlich zu
erkennen ist, drei hintereinander angeordnete Kammern, die durch
pneumatisch betätigte vertikale Wehre voneinander getrennt sind. Die für
eine Kammer bestimmte Produktmenge wird zunächst in die erste Kammer
gefördert und dort mit einer bestimmten Heißluftmenge vorgetrocknet. Nach
Erreichen der zulässigen Produkttemperatur wird das erste Wehr geöffnet
und das Produkt in die zweite Kammer gefördert. Gleichzeitig wird die
erste Kammer mit feuchtem Produkt gefüllt. Analog verläuft der Vorgang
beim Befüllen der dritten Kammer und bei dem auf den Trocknungs- und
Abkühlprozess folgenden Produktaustrag. Luftmengen und Lufttemperatur
sowie die Verweilzeit werden in allen drei Zonen den Erfordernissen der
Produktqualität angepasst.
Mit Hilfe des elektronisch geregelten
VARIO-Antriebs kann das Produktbett während der Trocknungsphase durch
Einleiten einer vertikalen oder gegen die Hauptförderrichtung gerichteten
Schwingung das Produktbett vergleichmäßigt werden. Andererseits können
die Förderung von einer in die andere Kammer sowie der Austrag aus dem
Trockner durch einen günstigen Schwingwinkel unterstützt werden.
Wegen der mit dem empfindlichen Produkt verbundenen Keimbildungsgefahr ist der
Trockner in einer hygienisch hochwertigen Ausführung gefertigt.
Die in handlichen Teilstücken gebauten Anströmböden sind mit pneumatisch
betätigbaren Exzenterspannern im Trocknergehäuse
arretiert und lassen sich zu Reinigungszwecken auf Rollen leicht aus dem
Gehäuse fahren.
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